04/07/2009
ohne worte.
(außer “ohne worte”, selbstverständlich.)
(screenshot eingeschickt von stefan. danke!)
Photo posted at 19:54
“Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, daß sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken. Soweit sie Gebrauchswert, ist nichts Mysteriöses an ihr, ob ich sie nun unter dem Gesichtspunkt betrachte, daß sie durch ihre Eigenschaften menschliche Bedürfnisse befriedigt oder diese Eigenschaften erst als Produkt menschlicher Arbeit erhält. Es ist sinnenklar, daß der Mensch durch seine Tätigkeit die Formen der Naturstoffe in einer ihm nützliche Weise verändert. Die Form des Holzes z.B. wird verändert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinäres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich übersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegenüber auf den Kopf und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu tanzen begänne.”
— Karl Marx - Das Kapital
(“Der Fetischcharakter der Ware und sein Geheimnis”)
(baumarkt-tapetenrollen-bild eingeschickt von matthias. danke!)
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03/07/2009
es soll ja auch frauen geben, die behaupten, es käme nicht auf die größe an.
(eingeschickt von matthias. dankesehr!)
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01/07/2009
nachdem die mehrzahl der hotline-mitarbeiter fortwährend von hilflosen (männlichen) anrufern berichtete, die an der angeblich unklar formulierten anmeldeprozedur scheiterten, entschied sich die geschäftsführung dazu, - auch auf die gefahr hin, sich in genderneurotischen kreisen unbeliebt zu machen - einen klärenden einleitungssatz über die entsprechenden stellen des formulars setzen zu lassen.
Photo posted at 14:36
29/06/2009
“äh .. cheeef?”
“was?”
“blumenkohl & broccoli ist zu lang für unser warenwirtschaftssystem. der computer behauptet, das würde nicht auf den verpackungsaufkleber passen.”
“hmmm.”
“sollen wir was anderes schreiben?”
“was schlagen sie vor?”
“eventuell bromenkohl?”
“gekauft.”
Photo posted at 22:38
aus der reihe “unterschätzte gemüsefeatures”, heute: leckfähigkeit als alleinstellungsmerkmal.
-oder-
“entschuldigen sie, sind die unecht leckeren tomaten jetzt eventuell günstiger?”
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27/06/2009
» .. unzureichend getarnter Versuch, endlich in (...) “Bullshit Science” reinzukommen ..
hat geklappt, mit nur 10wöchiger verspätung.
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