5 August, 2009
hey, payback, faber-lotto, und all ihr anderen mit diesen dämlichen versprechen.

ich gehe ja schon fast nicht mehr davon aus, daß ihr eurer zielgruppe ein nachdenken über eure quatschformulierungen zutraut. im gegenteil, ich vermute, ihr habt euch mit ebendieser zielgruppe abgefunden, ihr konzentriert euch sogar fast ausschließlich auf rtl2-gucker und menschen, die sich von bunt/grell/laut mehr beeinflussen lassen als von inhalt/nachricht/aussage.

aber dann gibt es da doch wieder idealisten, die gelegentlich ihren kram in ein blog schreiben, die es sich einfach nicht vorstellen können, daß unter diesen millionen zielgruppendeppen nicht ein einziger sein sollte, dem eine nullaussage nicht auffällt. der sich nicht verarscht vorkommt, wenn er merkt, was für eine kommunikative augenhöhe man ihm da (nur noch) zutraut - von welcher dummheit ihr als unternehmen ausgeht, bei denen, von denen ihr geld wollt. im weitesten sinne.

vielleicht sehe ich das aber auch immer noch zu tragisch (also “gut gemeint/beabsichtigt, aber mit schlechtem ausgang”) - vielleicht sitzen ja doch in euren agenturen die nichtskapierer. vielleicht denkt ihr ja wirklich, “bis zu .. und mehr”-formulierungen hätten irgendeinen tieferen sinn. vielleicht sind die krawatten eurer bwl-abbrecher (“marktbegleitungsconsulting” las ich neulich auf einer sog. “visitenkarte”, mehr als “uff!” kann man da ja auch nicht mehr denken - oder “escort-service buchhaltung” als alternativformulierung vorschlagen, aber ich schweife ab) so eng geschnürt, daß während eurer “meetings” in “konfis” mit dem stillen wasser aus plastikflaschen (aber bunten etiketten) keiner der anwesenden mehr so einen satz auch liest, nachdem er geschrieben (respektive von powerpoint auf die wand gebeamt) wurde.

verzeihung, ich bekomm’ jetzt nicht mehr die kurve zu einem gag.

(eingeschickt von oliver. danke!)

hey, payback, faber-lotto, und all ihr anderen mit diesen dämlichen versprechen.

ich gehe ja schon fast nicht mehr davon aus, daß ihr eurer zielgruppe ein nachdenken über eure quatschformulierungen zutraut. im gegenteil, ich vermute, ihr habt euch mit ebendieser zielgruppe abgefunden, ihr konzentriert euch sogar fast ausschließlich auf rtl2-gucker und menschen, die sich von bunt/grell/laut mehr beeinflussen lassen als von inhalt/nachricht/aussage.

aber dann gibt es da doch wieder idealisten, die gelegentlich ihren kram in ein blog schreiben, die es sich einfach nicht vorstellen können, daß unter diesen millionen zielgruppendeppen nicht ein einziger sein sollte, dem eine nullaussage nicht auffällt. der sich nicht verarscht vorkommt, wenn er merkt, was für eine kommunikative augenhöhe man ihm da (nur noch) zutraut - von welcher dummheit ihr als unternehmen ausgeht, bei denen, von denen ihr geld wollt. im weitesten sinne.

vielleicht sehe ich das aber auch immer noch zu tragisch (also “gut gemeint/beabsichtigt, aber mit schlechtem ausgang”) - vielleicht sitzen ja doch in euren agenturen die nichtskapierer. vielleicht denkt ihr ja wirklich, “bis zu .. und mehr”-formulierungen hätten irgendeinen tieferen sinn. vielleicht sind die krawatten eurer bwl-abbrecher (“marktbegleitungsconsulting” las ich neulich auf einer sog. “visitenkarte”, mehr als “uff!” kann man da ja auch nicht mehr denken - oder “escort-service buchhaltung” als alternativformulierung vorschlagen, aber ich schweife ab) so eng geschnürt, daß während eurer “meetings” in “konfis” mit dem stillen wasser aus plastikflaschen (aber bunten etiketten) keiner der anwesenden mehr so einen satz auch liest, nachdem er geschrieben (respektive von powerpoint auf die wand gebeamt) wurde.

verzeihung, ich bekomm’ jetzt nicht mehr die kurve zu einem gag.

(eingeschickt von oliver. danke!)